Funkschau: Fünf Fragen - fünf Antworten rund ums Rechenzentrum


Die Redaktion der Funkschau hat uns fünf Fragen zu unserem Rechenzentrum gestellt und wir haben wie folgt geantwortet:

Frage 1: Welche Services zeichnen Ihr Rechenzentrum primär aus?

Benjamin Deglmann: Zu den wichtigsten Services zählen sicherlich die breitbandige Anbindung an die wichtigsten deutschen Knotenpunkte, eine ausreichende Stromzufuhr inklusive USV und Notstromversorgung, eine lückenlose Überwachung der Außenanlagen mit interner und externer Alarmierung sowie die 99,96 prozentige Ausfallsicherheit.

Frage 2: Der Standort Deutschland ist für den Betrieb eines Rechenzentrums nicht der Attraktivste. Strom- und Personalkosten sind hierzulande exorbitant und die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind eine weitere Erschwernis. Warum haben Sie sich dennoch für den Standort Deutschland entschieden?

Deglmann: Gerade Deutschland ist der beste Standort für ein Rechenzentrum. Hier herrschen perfekte Durchschnittstemperaturen für eine Außenluftkühlung. In Verbindung mit effizientester Klimatechnologie ist lediglich ein Zukühlen von 25 Prozent notwendig. Dies ist nachhaltig und Ressourcen schonend. Dadurch entsteht zudem eine massive Kosteneinsparung bei Strom und letztendlich auch bei Personal.

Frage 3: Die deutsche Gesetzgebung in puncto Datenschutz hat ihre Vor- und Nachteile, was überwiegt bei Ihnen in Bezug auf die Services für Ihre Kunden?

Deglmann: Wir sehen darin nur Vorteile. Klare Regeln, einheitlich messbare Standards, keine Grauzonen und natürlich auch hier wieder die Überwachung der Einhaltung dieser Standards.

Frage 4: Lagern Kunden auch ihre kritischen Daten bei Ihnen komplett aus oder bevorzugen Kunden die Sicherheit der eigenen vier Wände und beziehen Add-on-Services in einer Hybrid-Konstellation?

Deglmann: ODN bietet Kunden individuelle Services, je nach Bedarf. Insbesondere die Auslagerung von kritischen Daten ist aber nur durch klare und kommunizierte Maßnahmen möglich, um das Vertrauen des Kunden zu gewinnen und auch zu halten. Zertifizierung und eigener hausinterner Datenschutzbeauftragter sind dabei wichtige Werkzeuge.

Frage 5: Standort Deutschland ist noch lange nicht mit dem Gütesiegel „Made in Germany“ gleichzusetzen. Lässt sich der hohe Anspruch überhaupt erfüllen und was wären die wichtigsten Parameter, die dafür erfüllt sein müssen?

Deglmann: Das ist nur in Deutschland zu erfüllen. Das ineinandergreifen von Zertifizierungen, Gesetzen und der selbst verschriebenen Kontrolle der Qualitätsstandards machen Deutschland zu einem der prädestinierten Standorte weltweit.

Lesen Sie den Artikel in der Funkschau:
http://www.funkschau.de/datacenter/artikel/124927/14/

ODN.inside_Redakteur_Benjamin_Deglmann




Die Funkschau berichtet: Rechenzentren im Aufschwung


Die Funkschau titelt: „Made in Germany. Deutsche Rechenzentren im Aufschwung“

Warum Deutschland gerade so hoch im Kurs steht und unser Land der optimale Rechenzentrumsstandort ist, erfahren Sie nachfolgend in unserem Leitartikel.

“Made in Germany“ steht nach wie vor hoch im Kurs und weltweit weiß man die „deutsche Gründlichkeit“ zu schätzen. Während in der klassischen IT zunehmend auf Massenproduktion in Fernost gesetzt werden muss um konkurrenzfähig zu sein, verhält es sich mit IT-Dienstleistungen ganz anders.

Rechenzentren in Deutschland haben Hochkonjunktur und die Betreiber sind vielmehr daran interessiert, höchste Leistungen anstatt nur niedrige Preise zu bieten. Das hat seinen guten Grund. Rechenzentren sind hochkomplexe Gebilde, auf die sich Unternehmen absolut verlassen können müssen. Und genau da schickt sich Deutschland nicht nur mit seiner Akribie, sondern auch mit seinen Standortvorteilen sowie seinen klaren Richtlinien und Zertifizierungen an, das beste Rechenzentrumsland weltweit zu sein. Mit Erfolg, denn seit geraumer Zeit gehört Deutschland nicht nur für Rechenzentrumsbetreiber, sondern auch weltweit für Unternehmen, die diese Dienstleistungen in Anspruch nehmen, zu den bevorzugten Standorten. Dabei spielen Kosten, technologische Brillanz, regionale Vorteile und Compliance wesentliche Rollen. Beispielsweise gehört Deutschland zu den Vorreitern in Sachen Senkung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes. Auch gehört Deutschland zu den visionärsten Regionen der Welt, wenn es darum geht, existierende oder neue Technologien so zu verwenden, dass sie den besten Nutzen bringen. Deutschland verfügt zudem über weltweit  wichtige Knotenpunkte im Internetverkehr. Und nicht zuletzt hat Deutschland eine rechtsstaatliche Verfassung, die es sowohl privaten als auch unternehmerischen Nutzern von Rechenzentren erlaubt, ihre Daten sicher und ohne unkontrollierten Zugriff zu speichern.

Deutschland ist Rechenzentrumsland

Führende Branchenbeobachter bestätigen, dass Deutschland einer der besten Standorte für Rechenzentren ist. So bestätigt beispielsweise das Borderstep-Institut, dass im Jahr 2014 die Investitionen für den Neubau und die Modernisierung von Rechenzentrumsinfrastrukturen um sieben Prozent auf etwa 800 Millionen Euro gestiegen sind. Damit konnte der Rechenzentrumsstandort Deutschland seine führende Position in Europa festigen.

Rechtssicherheit EU und Deutschland

Für viele Unternehmen steht mittlerweile die Rechtslage von ausgelagerten IT-Komponenten und -Dienstleistungen stark im Vordergrund. Der Verlust von Daten kann heute nicht nur zu einem Stillstand des Unternehmens führen, sondern auch zu massiven Imageverlusten oder sehr hohen Strafen – je nach Fall. Ein Unternehmen, das mit vielen sensitiven Daten zu tun hat – was eigentlich in jedem Unternehmen der Fall ist – ist also gut beraten, seine IT in Rechenzentren zu betreiben, die einerseits höchste Standards an die Technologie stellen aber auch insbesondere den weltweit wohl strengsten Gesetzen folgen. Rechenzentren in Deutschland bieten ihren Kunden die Möglichkeit, das EU-Datenschutzgesetz ebenso einzuhalten wie das deutsche IT-Sicherheitsgesetz. Die Kombination dieser beiden Rechtsvorschriften dürfte weltweit wohl eine der strengsten sein, wodurch Kunden eine extrem hohe Sicherheit genießen.

Ein weiterer Vorteil von deutschen Rechenzentrumsbetreibern hinsichtlich der Sicherheit ist, dass sie keinerlei staatlicher Kontrollen unterliegen. Während Dienste-anbieter beispielsweise mit Hauptsitz in den USA aufgrund des Patriot Acts verpflichtet sind, Kundendaten auf Antrag von US-Behörden zur Verfügung zu stellen, sind deutsche Anbieter vor solchen fragwürdigen Regeln geschützt. Zwar haben diverse namhafte US-Unternehmen versichert, dass Daten, die auf Cloud-Angeboten gehostet sind, den Regeln der EU-Staaten entsprechen, doch ein jüngstes Urteil des United States District Court, Southern District of New York, stellte fest: Durchsuchungsbefehle geben amerikanischen Behörden das Recht, von einem US-Cloud-Service-Provider die Herausgabe von Daten zu verlangen, die Privatpersonen oder Unternehmen bei ihm gespeichert haben. Das gilt unabhängig davon, wo sich diese Daten befinden. Dieses Urteil hat weitreichende Konsequenzen. Konnten sich Kunden früher einigermaßen sicher sein, dass ihre Daten in einem in Deutschland befindlichen Rechenzentrum den deutschen Gesetzesvorschriften entsprechen, ist dies nun nicht mehr der Fall, solange es sich nicht um einen deutschen Provider handelt. Jedes Unternehmen sollte sich also gut überlegen, welchem Service-Provider es geschäftskritische Daten anvertraut.

Standortsicherheit

Nicht nur infrastrukturell sondern auch geologisch und klimatisch bietet Deutschland beste Voraussetzungen für den Betrieb von Rechenzentren. Gemessen an der Fläche des Landes zählt Deutschland zu den am besten vernetzten Regionen weltweit. Betreiber und Kunden haben also immer die Gewissheit, dass eine hochleistungsfähige Infrastruktur zur Verfügung steht – ganz gleich an welchem Ort in Deutschland sich das Rechenzentrum befindet. Dazu zählt insbesondere die Vernetzung, also die hervorragende Anbindung der Rechenzentren an das Internet als auch die gesicherte Versorgung mit Strom. Zudem bietet der Standort Deutschland für Kunden, die regelmäßig im Rechenzentrum vor Ort sein müssen, ausgezeichnete Verkehrswege, um dieses zu erreichen. Was nützt ein vielleicht gut ausgerüstetes Rechenzentrum, wenn es über nicht redundante Stromnetze oder Carrier-Anbindungen verfügt oder für Kunden kaum erreichbar ist.

Aus geologischer und klimatischer Sicht kann Deutschland auch punkten. Die durchschnittlichen Temperaturen erlauben unter Einsatz von modernen Technologien eine Zukühlung von maximal 20 Prozent. Sehr moderne und neue Rechenzentren unterschreiten diesen Wert sogar deutlich. Auch aus geologischer Sicht ist dieser Standort prädestiniert für jegliche Form von kritischen Infrastrukturen. Im Vergleich zu vielen anderen Ländern ist in Deutschland mit einem sehr geringen Risiko zu rechnen – es gibt keine wesentlichen Erdverwerfungen, Vulkane, Stürme, Tsunamis öder ähnliche Katastrophen, von denen man weiß, dass sie jederzeit oder gar regelmäßig stattfinden.

Zertifizierungen mit Garantie

Die deutsche „Gründlichkeit“ führte in der Vergangenheit zu einer Vielzahl an Zertifizierungen. Es dürfte wohl in kaum einem anderen Land derart viele Klassifizierungen und Zertifizierungen geben wie in Deutschland und das ist gut so. Denn durch die strengen Zertifizierungen haben Kunden die Gewissheit, dass die Leistungen und Versprechen der Rechenzentrumsbetreiber eingehalten werden. Fast alle Zertifizierungen werden in regelmäßigen Abständen von den jeweiligen Institutionen genauestens überprüft und sollte ein Rechenzentrumsdienstleister eine Zertifizierung nicht einhalten, hat er ein Problem, ganz zu schweigen vom Imageverlust und der Konkurrenzfähigkeit. Zu den wichtigsten Auszeichnungen und Zertifizierungen gehören neben der Einhaltung des deutschen Datenschutzgesetzes und dem IT-Grundschutz die TÜV-Zertifizierung sowie spezielle für IT-Dienstleister geschaffene Auszeichnungen von BSI, ITIL BaFin, ISO DIN sowie das brancheneigene ECO Star Audit. Darüber hinaus erfüllen viele Rechenzentren spezielle Anforderungen wie beispielsweise von HIPPA oder PCI DSS.

Energiefresser

Rechenzentren sind Energiefresser. Wo viel Leistung heraus kommen soll, muss auch einiges an Energie zugeführt werden, das ist keine neue Weisheit. Doch die deutschen Rechenzentrumsbetreiber stehen vor einer besonderen Herausforderung: in Deutschland ist Energie vergleichsweise teuer und damit die Betreiber im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig bleiben, sind RZ-Planer gezwungen, innovative und neue Technologien zu nutzen. Europaweit sind EEG-Zulagen mit dem Strom zu bezahlen. Hinzu kommen Steuern und weitere Abgaben, die im Strompreis einberechnet sind. In Deutschland besteht seit 2013 rund die Hälfte des Strompreises aus Steuern und Abgaben. Den größten Posten nimmt dabei die EEG-Umlage ein. Die Umlage kostete Rechenzentrumsbetreiber 3,59 Cent/kWh im Jahr 2012, 5,28 Cent/kWh im Jahr 2013, 6,24 Cent/kWh im Jahr 2014 und 6,17 Cent/kWh im Jahr 2015. Im europäischen Vergleich bezahlt ein Rechenzentrumsbetreiber in Frankreich rund 7 Cent pro Kilowatt, in Holland oder England rund 9 Cent pro Kilowatt, in Deutschland hingegen sind es rund 14 Cent. Bei den großen Abnahmemengen an Strom für Rechenzentren summieren sich deutlich höhere Kosten, die auf die Kunden umgelegt werden müssen. Strom sparen ist in Deutschland also oberste Devise und man kann davon ausgehen, dass moderne Rechenzentren in Deutschland, wie beispielsweise bei ODN in Fürth, sehr niedrige PUE-Werte aufweisen.

Die Power-Usage-Effectiveness (PUE) setzt die insgesamt im Rechenzentrum verbrauchte Energie ins Verhältnis mit der Energieaufnahme der IT-Komponenten. Ein Verhältnis nahe der Zahl 1 bedeutet eine besonders hohe Effizienz. Effiziente Rechenzentren erreichen heute eine PUE von 1,2. Dies bedeutet, dass nur rund 20 Prozent der Energie zusätzlich, beispielsweise durch die Kühlung und sonstige Zusatzaggregate, verbraucht werden.

Weltweit liegen viele Rechenzentren noch bei einem Wert von 1,8 oder darüber. Bei niedrigen Strompreisen mag das für Kunden kurzfristig rentabel sein. Langfristig steigen jedoch weltweit alle Strompreise. Veraltete Rechenzentren haben dann kaum noch eine Chance, die Kosten in einem erträglichen Rahmen zu halten und konkurrenzfähig zu bleiben.

Wer jedoch die neue DIN EN ISO 50001, die voraussichtlich europaweit verpflichtend wird, erfüllen möchte, muss noch eine Schippe drauf legen. Es wird ein jahresdurchschnittlicher PUE-Wert von 1,2  angestrebt. Moderne deutsche Rechenzentren erreichen diesen Wert bereits heute.

Moderne Infrastruktur

Der Stromverbrauch lässt sich nur bedingt durch die gezielte Wahl an IT-Komponenten senken, da die Hersteller von IT-Systemen wenig Fokus darauf legen. Zusätzliche Trends wie die Virtualisierung oder Cloud-Anwendungen fördern sogar die Hitzeentwicklung in Rechenzentren, da die IT-Komponenten möglichst hochgradig ausgenutzt werden, um Hardwarekosten einzusparen. Eine höhere Auslastung bedeutet jedoch mehr Stromverbrauch und dadurch mehr Hitzeentwicklung, die zusätzliche Kühlung erfordert. Genau dies ist der Grund, weshalb moderne Rechenzentren in Deutschland auf die effiziente Kühlung setzen. Hier können trotz sehr hoher Auslastung der IT-Komponenten rund die Hälfte der Energiekosten eingespart werden, was nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schont. Eine gute Energieeffizienz kann beispielsweise durch direkte Freiluftkühlung erreicht werden. Das Prinzip der direkten Freikühlung in Verbindung mit einer Warmgangeinhausung basiert auf einer besonderen Architektur, wobei das Aufstellen von Servern in Racks Rücken an Rücken erfolgt und eine räumliche Abtrennung der warmen Gänge gewährleistet ist. Dadurch wird der energieaufwändige „Luftkurzschluss“ verhindert. In Verbindung mit einer Freiluftkühlung lässt sich der Energieaufwand für die Kühlung noch weiter senken. Die Freiluftkühlung nutzt die warme Luft und deren Energie, um kühlere Luft für die Kühlung der IT-Komponenten ohne jeglichen Stromverbrauch zur Verfügung zu stellen. Diese Methode ist insbesondere in gemäßigten Klimazonen, wie beispielsweise in Deutschland, sehr effektiv und kann die Energieeffizienz in Rechenzentren maßgeblich verbessern

Fazit: Planbare Kosten und Sicherheit aus Deutschland

Die Anforderungen der Kunden an Rechenzentrumsbetreiber sind vielfältig: angefangen von Kosten oder technischen Leistungswerten über die Sicherheit bis hin zu Zugangskontrollen oder Lage des Rechenzentrums. Daher wird jedes Unternehmen für sich entscheiden müssen, welches Rechenzentrum am besten zu den individuellen Bedürfnissen passt. Unumstritten ist aber, dass deutsche Rechenzentren mit die weltweit höchsten Standards setzen und quasi jede Anforderung zu global konkurrenzfähigen Kosten bei gleichzeitig höchsten technologischen Standards bieten. Daher sind deutsche Rechenzentrumsbetreiber auch zu einem hohen Grad ausgelastet, was in Folge zu noch moderneren und effizienteren Rechenzentren führt.

Quelle:
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DIE RELEVANZ VON WEBHOSTING.


Interview mit Benjamin Deglmann, Marketing-Experte bei der ODN OnlineDienst Nordbayern GmbH & Co. KG

„Die Relevanz des Webhosting wird konstant immer mehr an Gewichtung bekommen“, ist sich Marketing-Experte Benjamin Deglmann von der ODN OnlineDienst Nordbayern GmbH & Co. KG sicher.

ITM: Herr Deglmann, der Markt wird von Internet-Service-Providern (ISP) regelrecht ueberflutet. Wie ist es da noch moeglich, sich gegenüber der Konkurrenz abzuheben?

Benjamin Deglmann: Man muss hier wohl noch eine Unterscheidung zwischen dem klassischem ISP und dem Webhoster treffen, denn der ISP-Markt im klassischen Sinne wird seit vielen Jahren von den gleichen Namen getragen. Die ISP-Dienstleistung in ihrer gesamten Bandbreite benötigt Kapital, denn das Vorhalten entsprechender Technik, die Anbindung an die Upstream-Provider, um die Versorgungsbandbreite sicherzustellen, und die Manpower muss finanziert sein.

Wir als ODN setzen auf Service und Qualität sowie Ansprechpartner, die telefonisch erreichbar sind und bei kleinen und großen Problemen direkt helfen können. Das ist ein USP, den nicht mehr viele anbieten können und wollen. Wir kennen unsere Kunden und wissen, welches Business diese betreiben, welche Speziallösungen sie einsetzen und welche Wünsche sie haben. Das ist wichtig, denn nur so kann ich dem Kunden die optimale Lösung anbieten. Unsere Kunden schätzen diesen Service und wissen, dass sie, mit dieser für sie oft schwierigen Materie, nicht alleine gelassen werden.

ITM: Was sind die typischen Aufgabenfelder eines Internetdienstleisters?
Deglmann:
Die Aufgabenfelder haben sich seit Anbeginn des Internets nicht verändert. Sie sind nur komplexer geworden und die Gewichtung hat sich verlagert. War es früher schick, eine Webseite zu haben, ist dies heute unumgänglich geworden. Wen Google nicht kennt, der existiert nicht! Daher liegen die Aufgabenfelder ganz klar darin, den Kunden ins Netz zu bringen – egal ob das der kleine Kunde ums Eck ist oder eine Plattform wie z.B. Kicker.de, die mit 42 Millionen Visits im Monat dementsprechend dimensioniert sein muss. Neben der Betreuung dieser Plattformen gehören natürlich die Überwachung, der Schutz und der ständige Ausbau zum Alltagsgeschäft.

Wir haben ein festes Portfolio, das bei Kunden zum Einsatz kommt. Grundsätzlich stellen wir aber drei Fragen an unsere Kunden: „Was brauchen Sie?“, „Was haben Sie sich vorgestellt?“ und „Was setzen Sie bisher ein?“. Selten lässt sich aus diesem Ergebnis eine Standardlösung ableiten. Wir pressen unsere Kunden nicht in unser Produktportfolio. Bei ODN bekommt jeder das, was er braucht, um sich sorglos um sein Business kümmern zu können.

ITM: Wie aeussert sich das derzeitige Interesse von mittelstaendischen Firmen an Webhosting-Projekten?
Deglmann: Das ist durchaus eine spannende Frage. Denn hier zeichnen sich zwei Wege deutlich ab. Viele Unternehmen behandeln dieses wichtige Marketinginstrument noch immer wie Stiefkinder. Der Trend geht aber glücklicherweise in die andere Richtung, und zwar Vollgas in die Zukunft. Web 2.0 und Cloud Computing haben dem Markt neuen Aufwind gegeben und die Türen für Neuinvestitionen geöffnet und treiben den Ausbau bestehender Infrastruktur an.

ITM: Mit welchem zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand sind jene Projekte i.d.R. verbunden?
Deglmann: Auch hier zeichnen sich die beide Seiten der Medaille deutlich ab. Während einige Unternehmen noch zögerlich reagieren, schlägt uns immer häufiger der Schlusssatz „am besten gestern“ entgegen. Das freut uns natürlich und wir haben entsprechend Ressourcen geschaffen.

ITM: Welche Abrechnungsmodelle und Vertragslaufzeiten gibt es?
Deglmann: Wir sind in den letzten Jahren dazu übergegangen, viele unserer Produkte auf Flat-Tarife umzustellen bzw. die inkludierten Mengen so zu dimensionieren, dass für die meisten Kunden immer ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen. Das erleichtert uns die Abrechnung und der Kunde hat fixe Kosten, die er nicht ständig im Auge behalten muss. Wir arbeiten mit den klassischen zwölf Monaten Erstvertragslaufzeit, die sich danach quartalsweise verlängern. Für Kundenprojekten die kürzere Laufzeiten erfordern, passen wir das entsprechend an.

ITM: Unter welchen Umständen kann der Anwender bereits vor Vertragsende den Provider wechseln?
Deglmann: Die inkludierten Domains können auch während der Vertragslaufzeit zu einem anderen Provider umgezogen werden.

ITM: Was sind typische Gruende fuer einen Providerwechsel?
Deglmann: Die meisten Kunden wechseln aufgrund technischer Features oder eines vermeintlich besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses.

ITM: Welche Hausaufgaben haben Anwender und Anbieter zu erledigen, damit ein Wechsel reibungslos ueber die Buehne geht? Welche einzelnen Schritte sind notwendig?
Deglmann: Die Hausaufgaben sind relativ einfach, wenn wir als Provider wissen, wo der Kunde hinzieht. Man kennt die Probleme und Schwierigkeiten bei einem Umzug zu den großen Hosting-Providern und hat sich über die Jahre hinweg Kniffe und Tricks zurechtgelegt, um für den Kunden den Umzug so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Grundsätzlich immer wichtig sind:

– zu wissen, was man bei dem bisherigen Provider produktiv gebucht hat
– Webseiten
– Skripte
– Datenbanken
– Mailserver
– Postfächer
– Domains
– Subdomains
– DNS-Server
– man braucht die Zugangsdaten zum neuen Anbieter
– den Authcode des Registrars

Wenn man diese Dinge hat und weiß, wie man damit umgeht und wie etwas zusammenhängt, dürfte eigentlich beim Umzug nichts danebengehen.

ITM: An welchen Punkten treten dennoch haeufig Probleme auf?
Deglmann: Der Kunde selbst – und man kann ihm hier keinerlei Vorwürfe machen – kennt sich mit der Materie meist nicht aus bzw. hat für einen Umzug nur oberflächliches Wissen. Gerne kann man das mit der Do-It-Yourself-Laufbahn der Baumärkte vergleichen, denn in ähnlicher Form verhält es sich beim Webhosting. Selbstverständlich kann sich jemand mit Kenntnis bei einem der Selfservice-Anbieter einen Webspace mieten. Für Kunden, die sich lieber um nichts kümmern möchten, macht es durchaus Sinn, einige Euro mehr zu investieren, um den persönlichen Service nutzen zu können.

ITM: Inwiefern gibt es bereits Standardisierungen, die einen Umzug nicht nur der Domain, sondern mit saemtlichen Inhalten erleichtern?
Deglmann: Es kann in unseren Augen keine Standardisierung geben. Jeder Umzug muss jedes Mal neu analysiert werden. Es gibt nur ganz selten den Standard-Fall, der 1:1 umgezogen werden kann.

Wie wird sich der Hosting-Markt Ihrer Ansicht nach in den naechsten zwei bis drei Jahren entwickeln?
Deglmann: Die Relevanz des Webhosting wird konstant immer mehr an Gewichtung bekommen und irgendwann die klassischen Medien ablösen. Ich bin überzeugt davon, dass dies ein generationsgesteuerter Prozess ist.

28.06.2012
Interview, IT-Dienstleistung
Von: Lea Sommerhäuser
Quelle: http://www.itmittelstand.de/nc/home/newsdetails/article/kniffe-und-tricks.html

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Die Hausaufgaben erledigen

 

 




PERSÖNLICH IM GESPRÄCH MIT BERND KRESS.


ODN.inside: Herr Kress, der Begriff Internet-Systemhaus ist ja ziemlich breit gefächert. Können Sie Ihre Leistungen kurz umschreiben?
Bernd Kress: Die Frage ist spannend! Denn die gleiche Frage stellen mir meine Kunden
auch immer. Das ist aber auf den ersten und zweiten Blick nicht wirklich so einfach.
Unser Leistungsspektrum ist sehr vielfältig, so wie man das von einem Systemhaus auch erwartet. In der Mitte dieser Ausgabe haben wir einen kleinen Überriss von unserem
Portfolio, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Die Aufstellung kratzt aber nur
an der Oberfläche unseres Könnens. Unsere Produkte eignen sich immer sehr gut als
Einstieg bei unseren Kunden. Die meisten anderen Dienstleistungen ergeben sich aber
im direkten Gespräch.

ODN.inside: Haben Sie da ein aktuelles Beispiel?
Bernd Kress: Klar! Wir haben für einen Kunden eine externe Serverüberwachung einge-
richtet. Unser Nagios-Server überwacht die Server beim Kunden vor Ort und alarmiert
die dedizierten Ansprechpartner bei Ausfällen. Das ist ein Service, den wir als Standard
nicht anbieten würden, denn die Vorgehensweise ist eigentlich unüblich, da die Server
für eine optimale Betreuung bei uns stehen sollten.

Ich habe einige dieser Beispiele. Bei einer Tasse Kaffee erzähle ich auch gerne ein bisschen mehr.
Bei diesen Kunden zeigt sich unsere Flexibilität und das ist eine Eigenschaft unseres
Unternehmens, die richtig Spaß macht. Wir liefern genau die Dienstleistung, die der Kunde möchte und braucht oder selbst nicht leisten kann. Auch wenn es, wie in diesem Fall, außergewöhnlich ist.

ODN.inside: Was ist Ihr aktuelles Steckenpferd?
Bernd Kress: Eigentlich biete ich meinen Kunden von A bis Z alles gerne an. Wobei, ehrlich gesagt, habe ich momentan ein Lieblingskind. Virtualisierung ist das Thema der Stunde. Ich sehe dafür sehr viel Potential. Zum Einen kann der Kunde viel Hardwarekosten einsparen und seinen Serverbestand konsolidieren, zum Anderen die Leistungsfähigkeit
seiner Komponenten erhöhen und, um noch einen oben drauf zu setzen, die Hochverfügbarkeit seiner Daten sicherstellen.

Wir haben zu diesem Thema im März zwei Veranstaltungen geplant. Keynote-Speaker von Red Hat und DataCore werden uns dabei ihre Ausführungen schildern. Ich freue mich schon auf zwei spannende Tage. Am 23.03. sind wir zu Gast im PUMA Brandcenter in Herzogenaurach. Zusammen mit Red Hat werden wir dort mit Kunden und
Interessenten über Abbau von Virtualisierungsbarrieren sprechen.

Ressourcen werden knapper, der Kostendruck höher und die Hardware immer leistungsfähiger. Schon lange ist Virtualisierung ein Standard in der IT geworden. Virtualisierung ermöglicht es, das Potential einer ITUmgebung optimal auszuschöpfen und so mehrere Server- oder Desktop-Betriebssysteme auf einer Hardware auszuführen.
Als führender Anbieter von Open-Source-Software hat Red Hat sein Know How im Infrastrukturbereich auf die Virtualisierung ausgeweitet. Mit der neuen RHEV 3 Lösung
stellt Red Hat jetzt eine echte Open-Source-Alternative für die Virtualisierung zur Verfügung.
Applikationen wie SAP auf Linux – längst eine Alternative im Datacenter. Applikationen wie
SAP auf Linux in der virtuellen Open Source Welt – möglich?
Wir zeigen Ihnen wie!

Am 30.03. sind wir dann zu Gast im Bögl Innovationszentrum bei Neumarkt. Zusammen
mit DataCore wird es einen Vortrag über Storage-Virtualisierung geben. DataCore
Software macht mit SANsymphony-V die achte Generation seiner Software-Plattform
für die Storage-Virtualisierung verfügbar. Die Software-Plattform bietet neben dem
bewährten DataCore-Leistungsspektrum (geräteunabhängige Speichervirtualisierung, virtuelles Disk-Pooling, Hochverfügbarkeit durch synchrone Spiegelung, hochperformantes Caching, asynchrone Replikation, Online-Snapshots, transparente Migration, Back-end Load-Balancing, dynamische Speicherbereitstellung/Thin Provisioning) folgende Neuerungen in Anwendung und Funktion:
– intuitive, konfigurierbare GUI
– Workflow-Integration und -Automation
– automatische Wizards
– aufgabenorientiertes Design
– konsolidierte Statistiken / Events über alle Knoten hinweg
– automatisiertes Support-Paket
– einfachere Lizenzierungsstruktur
– integrierte Continuous Data Protection (CDP)
– 5-fach schnelleres asynchrones Replikationsprotokoll mit bis zu 25-facher
Komprimierung
– bi-direktionale asynchrone Replikation
– permanenter Pass-through Disk Support
– integrierter Task Scheduler
– Audit System aller Änderungen im System
– automatische Portwahl
– ereignisgesteuerte E-Mail-Benachrichtigung

Virtualisierung senkt IT-Kosten durch den reinen Software-Ansatz und bewahrt Anwender
davor, für unerwartete Änderungen im Geschäfts- und IT-Betrieb teuer bezahlen zu müssen.

Diese Virtualisierung erledigt DataCore auf Speicherebene und stellt damit nach der Server- und Desktopvirtualisierung eine dritte Dimension der Virtualisierung dar«, sagt George Teixeira, President und CEO bei DataCore Software. »Wir komplettieren
die Server- und Desktopvirtualisierung und optimieren vorhandene und neue
Speicherressourcen. Dabei bietet SANsymphony-V alle wirtschaftlichen Vorteile einer
stabilen, bewährten Software-Infrastruktur, die unterschiedlichste Technologien, Modelle
und Hersteller über Hardware-Generationen hinweg integriert. Ich freue mich auf spannende Vorträge und bin gespannt, ob ich auch Sie begrüßen darf.

ODN.inside: Herr Kress, vielen Dank für das
aufschlussreiche Gespräch.

Wir freuen uns schon, von den Events berichten zu können und wünschen schon jetzt erfolgreiche Veranstaltungen.u können und wünschen schon jetzt erfolgreiche Veranstaltungen.

Ihr Ansprechpartner:
Bernd Kress
Telefon +49 911 933877 39
E-Mail bernd.kress@odn.de




STEFAN HARTMANN ZUR AUSRICHTUNG.


PERSÖNLICH IM GESPRÄCH.
STEFAN HARTMANN ZUR AUSRICHTUNG.

Nach dem Wechsel der Geschäftsführung der ODN Mitte 2010, bekommt das Unternehmen neben seiner Neuausrichtung auch ein neues Outfit. Das neue Gesicht trifft auf alt Bewährtes. Die Produktpalette wurde im letzten halben Jahr überarbeitet.

Den Vertrieb für diese Produkte übernehmen Cornelia Gleußner und Andreas Weitzel.
Der ohnehin starke Projektbereich ist ebenfalls neu strukturiert worden. Mit dieser Aufstellung kann das Unternehmen besser auf die Kundenbedürfnisse reagieren.

odn.inside: Herr Hartmann, was können die Produkte jetzt, was sie vorher nicht konnten?
Stefan Hartmann: Die Angebotspalette passt sich jetzt noch besser den Bedürfnissen der Nutzer an. Wir wachsen mit unseren Kunden. Somit sind wir in der Lage, den Kunden Schritt für Schritt bei seinen Plänen zu unterstützen. Vom Speicherplatz auf unserem Webserver bis hin zur High-Performance-Serverfarm, die wir z. B. für den Kicker betreiben.

Vom Einwahlzugang bis zum eigenen Glasfasernetz im Nürnberger Großraum sind wir in der Lage, Kunden zu konnektieren. Wir haben viele leistungsstarke Technologiepartner inzugewinnen können. Mit Brocade und DataCore sind die bisher vorstellbaren Dimensionen an Lösungen fast endlos geworden.

DataCore bietet eine ganze Fülle an Funktionen zur Speicher-
virtualisierung und zum entralen Speichermanagement, die aus einem an einfachen Laufwerksspeicher einen dauerhaft verfügbaren und ultraschnellen Speicherpool mit effizienter Kapazitätsnutzung machen. Die integrierten Softwarefunktionen sorgen für die Kompatibilität ansonsten miteinander unvereinbarer Gerätemodelle unterschiedlicher oder gleicher Hersteller und eine größtmögliche Austauschbarkeit dieser Systeme.Der Anwender profitiert von einer bisher nicht gekannten Flexibilität und Kosteneffizienz bei der Systemgestaltung, Anschaffung und dem Betrieb der Speicherumgebung.

Als echte Infrastruktursoftwareplattform ermöglicht DataCore das Wachsen, den Aufbau oder Zusammenschluss heterogener IT-Landschaften auf Basis einer virtuellen Infra-struktur.

DataCore leistet dabei für Storage, was VMware, Citrix, Microsoft & Co für Server und Desktops leisten.

Synchrone und asynchrone Spiegelung zwischen Speichern verschiedener Anbieter mit automatisierten Desasterszenarien. Freie Wahl der Serverplattform erlaubt Standard-Hardware zu Standardpreisen, Business Continuity und Hochverfügbarkeit von 99,999% in und zwischen Rechenzentren.

Eine echt richtig spannende Geschichte. Habe ich schon erwähnt, dass wir Nordbayerns erster zertifizierter DataCore-Partner sind?

odn.inside: Sie bieten wirklich noch Einwahlzugänge an?
Stefan Hartmann: (lacht) Selbstverständlich. Damit sind wir aufgewachsen. Das ist ein Produkt, das wir immer in unserem Portfolio haben werden. Und wundern Sie sich bitte nicht. Wir haben sogar noch sehr viele Geschäftskunden, die diesen Service nutzen und schätzen. Tradition ist uns sehr wichtig!

odn.inside: Was macht Ihre Arbeitsweise besonders?
Stefan Hartmann: Wir haben über die Jahre hinweg viel Erfahrung gesammelt und gelernt, nicht mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Unsere Kunden bekommen genau das, was sie brauchen. Das bedeutet natürlich, vorher genau hinzusehen und zu analysieren, was der Kunde macht und welche Performances er dafür benötigt. Die Gabe der Voraussicht ist hier unumgänglich, denn Lösungen von ODN sind mitwachsend und auf eine langfristige Partnerschaft ausgelegt.

Manche belächeln die Größe der ODN. Aber genau das ist unser Erfolgsgeheimnis, wenn ich das an dieser Stelle überhaupt verraten darf. Wir sind klein und wendig, haben flache Hierarchien und Strukturen. Das erlaubt ein Arbeiten Hand in Hand. Wir haben einen engen persönlichen Kontakt zum Kunden, das ist genau das, was im 3. Jahrtausend verlangt wird. Kein Mensch will mehr in Callcentern anrufen, in Warteschleifen hängen und stundenlang auf Antworten warten müssen. Per Persönlich. Individuell. Kraftvoll. – sind unsere Schlagwörter und die leben wir zu 100 %.

odn.inside: Langfristig ist ein Wort, das in der IT-Branche eigentlich wenig Bestand hat, oder?
Stefan Hartmann: Viele Trends kommen und gehen, hypen und floppen gleichermaßen. Und glauben Sie mir, nicht alles, was kommt, ist gut. Die heutige Technik ist zwar um ein Vielfaches ausgereifter wenn sie auf den Markt kommt, aber hat in der Anfangsphase noch immer ihre Kinderkrankheiten. Wir bezeichnen uns zwar selbst als Pioniere, das muss aber nicht auf dem Kamikaze-Weg geschehen. Mir ist es wesentlich lieber, wenn ich dem Kunden eine sichere Lösung anbieten kann, die mit geprüfter Technik einwandfrei läuft.

odn.inside: Wie sehen die Zukunftspläne aus?
Stefan Hartmann: Durch die neue Ausrichtung des Unternehmens haben wir einen soliden Stand im hart umkämpften IT-Markt. Mit unseren Muttergesellschaften an den Flanken sind wir ein starker Partner und zuverlässiger Dienstleister in der nordbayerischen Medienlandschaft. Das erkennt man auch an unseren Kunden, denn nicht ohne Grund sind der Olympia-Verlag mit seiner Plattform kicker.de, der MüllerVerlag mit den nordbayerischen Telefonbüchern, die Nürnberger Versicherung und die Universa bei uns Kunden, um nur einige namhafte Beispiele zu nennen. Unsere Kunden bestätigen das immer wieder gerne!

odn.inside: trifft man odn dieses Jahr auf der it-sa?
Stefan Hartmann: Selbstverständlich! Das Marketing läuft auf Hochtouren und ist in der Vorbereitungsphase. Die Standnummer kann ich Ihnen bereits jetzt verraten: 345 – neben dem roten Forum. Für Besuchertickets kann man sich jetzt schon an unseren Vertrieb
wenden.

odn.inside: Gerüchten zu folge suchen sie einen neuen standort. was ist dran?
Stefan Hartmann: Gerüchte? Um uns gibt es tatsächlich Gerüchte! Aber ja, wir sind schon sehr lange auf der Suche nach einem neuen Standort. Nur erweist sich das Finden als sehr schwierig. Für unsere Rechenzentren haben wir sehr hohe Auflagen, sowohl an
das Umfeld als auch an das Gebäude und die Möglichkeiten, die benötigte Infrastruktur zu schaffen.

odn.inside: Haben sie denn schon etwas in Aussicht?
Stefan Hartmann: (schmunzelt) Ja, wir haben da einen Standort im Auge und haben auch schon mit den intensiveren Planungen begonnen. Leider kann ich Ihnen aber an dieser Stelle noch nicht mehr verraten. odn.inside: Dann sind wir schon jetzt gespannt,
was es in der nächsten Ausgabe Spannendes zu berichten gibt.