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INTERVIEW MIT GEORGE TEIXEIRA, CEO DATACORE.

Herr Teixeira, Sie bezeichnen SANsymphony-V als Storage-Hypervisor.
Warum?
SANsymphony-V ist eine übergreifende, auf unterschiedliche Hardware übertragbare
und anwendbare Software, die heterogene Speicherkapazitäten in einem virtuellen Pool
zusammenführt und die Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Auslastung des Gesamtsystems erhöht. Durch den Einsatz des Storage-Hypervisors kann der Nutzwert von Speicher erhöht werden, indem die Inkompatibilitäten herstellerspezifischer Hardware
eliminiert werden. Insgesamt wird die Auslastung vorhandener und neuer Kapazitäten
optimiert, wie eben beim bekannten Server-Hypervisor.

Wie wird der Storage-Hypervisor eingesetzt?
Üblicherweise wird er auf zwei herkömmlichen physischen oder virtuellen Maschinen
installiert und mit dem Speichernetz verbunden. Als übergeordnete Managementebene
verwaltet er alle angeschlossenen Speicherressourcen. Der Storage-Hypervisor
SANsymphony-V überträgt dabei alle Managementfunktionalitäten für die Speicherbereitstellung, Datensicherung, Replikation und Performance-Beschleunigung
auf sämtliche Speicher-Systeme.

Die eierlegende Wollmilchsau oder reines Marketing?
Der Begriff steht für das Konzept, er soll veranschaulichen, dass wir über die reine
Speichervirtualisierung, also die Bereitstellung virtueller Speicherkapazität, weit
hinausgehen. Inzwischen haben sich ja fast alle Speicherhersteller die Virtualisierung
auf die Fahnen geschrieben, und dennoch ist die Speicherwelt noch von Inkompatibilitäten
zwischen den Geräten verschiedener Hersteller, ja sogar verschiedener Modelle
des gleichen Herstellers bestimmt. Bei der Servervirtualisierung denkt man an Software,
bei Speichervirtualisierung an eine Box! Das macht aus unserer Sicht keinen Sinn.

Was hat nun der Anwender vom Storage-Hypervisor?
Über den Storage-Hypervisor erfolgt die Verwaltung von Kapazität, Performance und
Datensicherung zentral. Diese Flexibilität senkt die Kosten und erhöht die Produktivität.
Wir liefern Unified Storage mit SAN und NAS mit Plattensubsystem genauso wie mit Solid
State Disks über Fibre Channel, iSCSI oder Infiniband. Wir versorgen damit Windows, Unix oder Linux genauso wie Hyper-V, VMware oder Citrix. Die virtuellen Speicherlaufwerke werden auf beliebiger, austauschbarer Hardware ohne
Unterbrechung des laufenden Betriebs flexibel und reversibel eingerichtet und mit
verschiedenen Servicequalitäten in puncto Performance und Verfügbarkeit für das
gesamte Unternehmensnetzwerk bereit gestellt. Kosteneinsparungen werden vor allem
mit Thin Provisioning und der jüngst integrierten automatischen Speicherklassifizierung, dem Auto-Tiering erzielt.

Wie funktioniert das Auto-Tiering mit SANsymphony-V?
Die Hardware-unabhängige Auto-Tiering-Funktion verschiebt Speicherblöcke innerhalb
virtueller Speicher-Pools nach festgelegten Benutzerregeln, die IT-Administratoren mit
wenigen Klicks einrichten können. So vereinfacht Auto-Tiering das Speichermanagement,
und der Nutzer profitiert von einer höheren System-Performance, indem die beste Speicherqualität nur für die wichtigsten Applikationen zur Verfügung steht. Da dies auf
Block-Ebene erfolgt, ist diese Speicherklassifizierung ungemein granuell und effizient.

Vorteile des automatischen Tierings in einer Vielzahl verschiedener Rechenzentrumsszenarien nutzen, egal ob vollständig virtualisierte IT-Umgebungen,
private oder öffentliche Clouds oder herkömmliche physische Konfigurationen.
SANsymphony-V automatisiert das Tiering nicht nur über unterschiedliche Disk-Technologien hinweg, sondern läuft auch Modell- und Herstellerunabhängig.

Wie nutzt man den Storage Hypervisor für Backup und Archivierung?
Zunächst liefert SANsymphony-V unlimitierte Snapshots und eine integrierte CDP-Funktion. Da diese kontinuierliche Datensicherung auch auf Block-Ebene funktioniert, ist eine sekundengenaue Wiederherstellung von Systemzuständen möglich.
Wie die bisherigen Erfahrungen zeigen, wird die Cloud von Unternehmen bislang vor allem
für das Backup und die Archivierung gewisser Daten genutzt. Wir haben deshalb das
CloudArray-Gateway von TwinStrata in SANsymphony-V integriert, so dass der Anwender
über die virtuelle Storage-Appliance Daten direkt an einen Cloud Storage-Anbieter seiner
Wahl auslagern kann. Die integrierte Auto-Tiering-Funktion zur Speicherklassifizierung
erhält damit eine zusätzliche Cloud-Ebene. Weniger kritische Storage-Daten, Backups
und Archivierungen können so bequem und kostengünstig ausgelagert werden, da Kosten
nur für tatsächlich genutzten Offline-Speicherplatz entstehen. Darüber hinaus reduziert
die Cloud-Anbindung den Bedarf an Speicher-Hardware vor Ort und spart Rechenzentrumsplatz, Strom und Kühlung.

Ihr Ansprechpartner:
Bernd Kress
Telefon +49 911 933877 39
E-Mail bernd.kress@odn.de

Andreas Sänger
Telefon +49 89 4613570 80
E-Mail andreas.saenger@datacore.com

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