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PERSÖNLICH IM GESPRÄCH.
STEFAN HARTMANN ZUR AUSRICHTUNG.

Nach dem Wechsel der Geschäftsführung der ODN Mitte 2010, bekommt das Unternehmen neben seiner Neuausrichtung auch ein neues Outfit. Das neue Gesicht trifft auf alt Bewährtes. Die Produktpalette wurde im letzten halben Jahr überarbeitet.

Den Vertrieb für diese Produkte übernehmen Cornelia Gleußner und Andreas Weitzel.
Der ohnehin starke Projektbereich ist ebenfalls neu strukturiert worden. Mit dieser Aufstellung kann das Unternehmen besser auf die Kundenbedürfnisse reagieren.

odn.inside: Herr Hartmann, was können die Produkte jetzt, was sie vorher nicht konnten?
Stefan Hartmann: Die Angebotspalette passt sich jetzt noch besser den Bedürfnissen der Nutzer an. Wir wachsen mit unseren Kunden. Somit sind wir in der Lage, den Kunden Schritt für Schritt bei seinen Plänen zu unterstützen. Vom Speicherplatz auf unserem Webserver bis hin zur High-Performance-Serverfarm, die wir z. B. für den Kicker betreiben.

Vom Einwahlzugang bis zum eigenen Glasfasernetz im Nürnberger Großraum sind wir in der Lage, Kunden zu konnektieren. Wir haben viele leistungsstarke Technologiepartner inzugewinnen können. Mit Brocade und DataCore sind die bisher vorstellbaren Dimensionen an Lösungen fast endlos geworden.

DataCore bietet eine ganze Fülle an Funktionen zur Speicher-
virtualisierung und zum entralen Speichermanagement, die aus einem an einfachen Laufwerksspeicher einen dauerhaft verfügbaren und ultraschnellen Speicherpool mit effizienter Kapazitätsnutzung machen. Die integrierten Softwarefunktionen sorgen für die Kompatibilität ansonsten miteinander unvereinbarer Gerätemodelle unterschiedlicher oder gleicher Hersteller und eine größtmögliche Austauschbarkeit dieser Systeme.Der Anwender profitiert von einer bisher nicht gekannten Flexibilität und Kosteneffizienz bei der Systemgestaltung, Anschaffung und dem Betrieb der Speicherumgebung.

Als echte Infrastruktursoftwareplattform ermöglicht DataCore das Wachsen, den Aufbau oder Zusammenschluss heterogener IT-Landschaften auf Basis einer virtuellen Infra-struktur.

DataCore leistet dabei für Storage, was VMware, Citrix, Microsoft & Co für Server und Desktops leisten.

Synchrone und asynchrone Spiegelung zwischen Speichern verschiedener Anbieter mit automatisierten Desasterszenarien. Freie Wahl der Serverplattform erlaubt Standard-Hardware zu Standardpreisen, Business Continuity und Hochverfügbarkeit von 99,999% in und zwischen Rechenzentren.

Eine echt richtig spannende Geschichte. Habe ich schon erwähnt, dass wir Nordbayerns erster zertifizierter DataCore-Partner sind?

odn.inside: Sie bieten wirklich noch Einwahlzugänge an?
Stefan Hartmann: (lacht) Selbstverständlich. Damit sind wir aufgewachsen. Das ist ein Produkt, das wir immer in unserem Portfolio haben werden. Und wundern Sie sich bitte nicht. Wir haben sogar noch sehr viele Geschäftskunden, die diesen Service nutzen und schätzen. Tradition ist uns sehr wichtig!

odn.inside: Was macht Ihre Arbeitsweise besonders?
Stefan Hartmann: Wir haben über die Jahre hinweg viel Erfahrung gesammelt und gelernt, nicht mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Unsere Kunden bekommen genau das, was sie brauchen. Das bedeutet natürlich, vorher genau hinzusehen und zu analysieren, was der Kunde macht und welche Performances er dafür benötigt. Die Gabe der Voraussicht ist hier unumgänglich, denn Lösungen von ODN sind mitwachsend und auf eine langfristige Partnerschaft ausgelegt.

Manche belächeln die Größe der ODN. Aber genau das ist unser Erfolgsgeheimnis, wenn ich das an dieser Stelle überhaupt verraten darf. Wir sind klein und wendig, haben flache Hierarchien und Strukturen. Das erlaubt ein Arbeiten Hand in Hand. Wir haben einen engen persönlichen Kontakt zum Kunden, das ist genau das, was im 3. Jahrtausend verlangt wird. Kein Mensch will mehr in Callcentern anrufen, in Warteschleifen hängen und stundenlang auf Antworten warten müssen. Per Persönlich. Individuell. Kraftvoll. – sind unsere Schlagwörter und die leben wir zu 100 %.

odn.inside: Langfristig ist ein Wort, das in der IT-Branche eigentlich wenig Bestand hat, oder?
Stefan Hartmann: Viele Trends kommen und gehen, hypen und floppen gleichermaßen. Und glauben Sie mir, nicht alles, was kommt, ist gut. Die heutige Technik ist zwar um ein Vielfaches ausgereifter wenn sie auf den Markt kommt, aber hat in der Anfangsphase noch immer ihre Kinderkrankheiten. Wir bezeichnen uns zwar selbst als Pioniere, das muss aber nicht auf dem Kamikaze-Weg geschehen. Mir ist es wesentlich lieber, wenn ich dem Kunden eine sichere Lösung anbieten kann, die mit geprüfter Technik einwandfrei läuft.

odn.inside: Wie sehen die Zukunftspläne aus?
Stefan Hartmann: Durch die neue Ausrichtung des Unternehmens haben wir einen soliden Stand im hart umkämpften IT-Markt. Mit unseren Muttergesellschaften an den Flanken sind wir ein starker Partner und zuverlässiger Dienstleister in der nordbayerischen Medienlandschaft. Das erkennt man auch an unseren Kunden, denn nicht ohne Grund sind der Olympia-Verlag mit seiner Plattform kicker.de, der MüllerVerlag mit den nordbayerischen Telefonbüchern, die Nürnberger Versicherung und die Universa bei uns Kunden, um nur einige namhafte Beispiele zu nennen. Unsere Kunden bestätigen das immer wieder gerne!

odn.inside: trifft man odn dieses Jahr auf der it-sa?
Stefan Hartmann: Selbstverständlich! Das Marketing läuft auf Hochtouren und ist in der Vorbereitungsphase. Die Standnummer kann ich Ihnen bereits jetzt verraten: 345 – neben dem roten Forum. Für Besuchertickets kann man sich jetzt schon an unseren Vertrieb
wenden.

odn.inside: Gerüchten zu folge suchen sie einen neuen standort. was ist dran?
Stefan Hartmann: Gerüchte? Um uns gibt es tatsächlich Gerüchte! Aber ja, wir sind schon sehr lange auf der Suche nach einem neuen Standort. Nur erweist sich das Finden als sehr schwierig. Für unsere Rechenzentren haben wir sehr hohe Auflagen, sowohl an
das Umfeld als auch an das Gebäude und die Möglichkeiten, die benötigte Infrastruktur zu schaffen.

odn.inside: Haben sie denn schon etwas in Aussicht?
Stefan Hartmann: (schmunzelt) Ja, wir haben da einen Standort im Auge und haben auch schon mit den intensiveren Planungen begonnen. Leider kann ich Ihnen aber an dieser Stelle noch nicht mehr verraten. odn.inside: Dann sind wir schon jetzt gespannt,
was es in der nächsten Ausgabe Spannendes zu berichten gibt.

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