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ODN.inside: Herr Kress, der Begriff Internet-Systemhaus ist ja ziemlich breit gefächert. Können Sie Ihre Leistungen kurz umschreiben?
Bernd Kress: Die Frage ist spannend! Denn die gleiche Frage stellen mir meine Kunden
auch immer. Das ist aber auf den ersten und zweiten Blick nicht wirklich so einfach.
Unser Leistungsspektrum ist sehr vielfältig, so wie man das von einem Systemhaus auch erwartet. In der Mitte dieser Ausgabe haben wir einen kleinen Überriss von unserem
Portfolio, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Die Aufstellung kratzt aber nur
an der Oberfläche unseres Könnens. Unsere Produkte eignen sich immer sehr gut als
Einstieg bei unseren Kunden. Die meisten anderen Dienstleistungen ergeben sich aber
im direkten Gespräch.

ODN.inside: Haben Sie da ein aktuelles Beispiel?
Bernd Kress: Klar! Wir haben für einen Kunden eine externe Serverüberwachung einge-
richtet. Unser Nagios-Server überwacht die Server beim Kunden vor Ort und alarmiert
die dedizierten Ansprechpartner bei Ausfällen. Das ist ein Service, den wir als Standard
nicht anbieten würden, denn die Vorgehensweise ist eigentlich unüblich, da die Server
für eine optimale Betreuung bei uns stehen sollten.

Ich habe einige dieser Beispiele. Bei einer Tasse Kaffee erzähle ich auch gerne ein bisschen mehr.
Bei diesen Kunden zeigt sich unsere Flexibilität und das ist eine Eigenschaft unseres
Unternehmens, die richtig Spaß macht. Wir liefern genau die Dienstleistung, die der Kunde möchte und braucht oder selbst nicht leisten kann. Auch wenn es, wie in diesem Fall, außergewöhnlich ist.

ODN.inside: Was ist Ihr aktuelles Steckenpferd?
Bernd Kress: Eigentlich biete ich meinen Kunden von A bis Z alles gerne an. Wobei, ehrlich gesagt, habe ich momentan ein Lieblingskind. Virtualisierung ist das Thema der Stunde. Ich sehe dafür sehr viel Potential. Zum Einen kann der Kunde viel Hardwarekosten einsparen und seinen Serverbestand konsolidieren, zum Anderen die Leistungsfähigkeit
seiner Komponenten erhöhen und, um noch einen oben drauf zu setzen, die Hochverfügbarkeit seiner Daten sicherstellen.

Wir haben zu diesem Thema im März zwei Veranstaltungen geplant. Keynote-Speaker von Red Hat und DataCore werden uns dabei ihre Ausführungen schildern. Ich freue mich schon auf zwei spannende Tage. Am 23.03. sind wir zu Gast im PUMA Brandcenter in Herzogenaurach. Zusammen mit Red Hat werden wir dort mit Kunden und
Interessenten über Abbau von Virtualisierungsbarrieren sprechen.

Ressourcen werden knapper, der Kostendruck höher und die Hardware immer leistungsfähiger. Schon lange ist Virtualisierung ein Standard in der IT geworden. Virtualisierung ermöglicht es, das Potential einer ITUmgebung optimal auszuschöpfen und so mehrere Server- oder Desktop-Betriebssysteme auf einer Hardware auszuführen.
Als führender Anbieter von Open-Source-Software hat Red Hat sein Know How im Infrastrukturbereich auf die Virtualisierung ausgeweitet. Mit der neuen RHEV 3 Lösung
stellt Red Hat jetzt eine echte Open-Source-Alternative für die Virtualisierung zur Verfügung.
Applikationen wie SAP auf Linux – längst eine Alternative im Datacenter. Applikationen wie
SAP auf Linux in der virtuellen Open Source Welt – möglich?
Wir zeigen Ihnen wie!

Am 30.03. sind wir dann zu Gast im Bögl Innovationszentrum bei Neumarkt. Zusammen
mit DataCore wird es einen Vortrag über Storage-Virtualisierung geben. DataCore
Software macht mit SANsymphony-V die achte Generation seiner Software-Plattform
für die Storage-Virtualisierung verfügbar. Die Software-Plattform bietet neben dem
bewährten DataCore-Leistungsspektrum (geräteunabhängige Speichervirtualisierung, virtuelles Disk-Pooling, Hochverfügbarkeit durch synchrone Spiegelung, hochperformantes Caching, asynchrone Replikation, Online-Snapshots, transparente Migration, Back-end Load-Balancing, dynamische Speicherbereitstellung/Thin Provisioning) folgende Neuerungen in Anwendung und Funktion:
– intuitive, konfigurierbare GUI
– Workflow-Integration und -Automation
– automatische Wizards
– aufgabenorientiertes Design
– konsolidierte Statistiken / Events über alle Knoten hinweg
– automatisiertes Support-Paket
– einfachere Lizenzierungsstruktur
– integrierte Continuous Data Protection (CDP)
– 5-fach schnelleres asynchrones Replikationsprotokoll mit bis zu 25-facher
Komprimierung
– bi-direktionale asynchrone Replikation
– permanenter Pass-through Disk Support
– integrierter Task Scheduler
– Audit System aller Änderungen im System
– automatische Portwahl
– ereignisgesteuerte E-Mail-Benachrichtigung

Virtualisierung senkt IT-Kosten durch den reinen Software-Ansatz und bewahrt Anwender
davor, für unerwartete Änderungen im Geschäfts- und IT-Betrieb teuer bezahlen zu müssen.

Diese Virtualisierung erledigt DataCore auf Speicherebene und stellt damit nach der Server- und Desktopvirtualisierung eine dritte Dimension der Virtualisierung dar«, sagt George Teixeira, President und CEO bei DataCore Software. »Wir komplettieren
die Server- und Desktopvirtualisierung und optimieren vorhandene und neue
Speicherressourcen. Dabei bietet SANsymphony-V alle wirtschaftlichen Vorteile einer
stabilen, bewährten Software-Infrastruktur, die unterschiedlichste Technologien, Modelle
und Hersteller über Hardware-Generationen hinweg integriert. Ich freue mich auf spannende Vorträge und bin gespannt, ob ich auch Sie begrüßen darf.

ODN.inside: Herr Kress, vielen Dank für das
aufschlussreiche Gespräch.

Wir freuen uns schon, von den Events berichten zu können und wünschen schon jetzt erfolgreiche Veranstaltungen.u können und wünschen schon jetzt erfolgreiche Veranstaltungen.

Ihr Ansprechpartner:
Bernd Kress
Telefon +49 911 933877 39
E-Mail bernd.kress@odn.de

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